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Vereinsgeschichte

Der Fußballclub Göllsdorf und seine 75-jährige Vereinsgeschichte-

Der Fußball im Wandel der Zeit

 

75 Jahre Vereinsgeschichte sagt vieles aus. Aneinanderreihende Höhen und Tiefen, Erfolge und Niederlagen- von früher bis heute.

 

Aber immer wieder: Kameradschaft, Idealismus und Freude über einen errungenen Sieg. Schon Jahre vor der Gründung fand der Fußballsport in der Gemeinde Göllsdorf seinen Einzug, was aber mehr oder weniger ein sogenannter wilder Fußball war, denn man spielte ohne irgendwo organisiert zu sein.

     

Bereits im Jahre 1920:

 Schuhmann, Merkle Anton,Reck Bernhard,Volmer Paul,Kustermann (oben von links nach rechts)

Hattler Alfons, Grimm Gustel,Barth Heinrich (Mitte),

Gruber, Grimm Hubert,Schwaibold Paul (unten)

 

 

 

Niemand gedachte in der Zeit daran, einen Verein zu gründen, obwohl gerade die damals Begeisterten  der Ursprung des heutigen Vereins waren. So wie heute der Fußballsport-ein Volkssport- und in fast keiner Gemeinde mehr wegzudenken ist, war er zur damaligen Zeit der Verachtung ausgesetzt und manch Anhänger musste sich vielerlei Anfeindungen gefallen lassen.

 

Von 1927 bis 1930 war die damalige Fußballmannschaft der DJK angeschlossen, wo sie vom damaligen Ortsgeistlichen Pfarrer Sandel tatkräftig unterstützt wurde. Das Jahr 1930 brachte dann die Selbständigkeit des Vereins. In einer Gründungssitzung am 20. März 1930 unter Vorsitz Karl Rieble beschlossen Eugen Merkle, Cornelius Hauer, Eugen Bihler, Franz Hattler, Karl Braun, Hans Bernhart, Franz Dreher und Eugen Kohler, einen Fußballclub zu gründen und die Gründungsversammlung auf den 27. März 1930 in das Gasthaus zur Krone einzuberufen.

 

Diese Gründungsversammlung, welche von 26 Teilnehmern besucht war, berief Hans Bernhart mit der Leitung des neuen Vereins. Zum Schriftführer wurde Franz Hattler und zum Kassier Karl Braun bestellt. Die Niederlegung der Satzung besorgte Hans Bernhart. Im darauffolgenden Jahr wurde Hermann Liebermann zum ersten Vorsitzenden und Eugen Merkle zum Schriftführer gewählt. Im Jahr 1933 übernahm Karl Rieble den Vorsitz des Vereins.

Die Machtübernahme durch die NSDAP im Jahre 1933 und der Beginn des dritten Reiches brachte dem FC sehr große Probleme und Schwierigkeiten. Doch durch die Standhaftigkeit und Geschicklichkeit der Vereinsleitung gelang es immer wieder, diese eingetretenen Schwierigkeiten zu überwinden. Doch gerade in dieser Zeit gewann der FC an äußerer und innerer Geschlossenheit. Die Spielstärke der Mannschaft nahm immer mehr zu , so dass sie sich 1936 die Meisterschaft in der damaligen B-Klasse erkämpfte.

 

Die Mannschaft im Gründungsjahr 1930 auf dem Sportplatz Linsenberg im Jungbrunnental

 

 

 

In den folgenden Jahren spielte die Mannschaft stets in der Spitzengruppe und gewann dadurch immer mehr Anhänger und Freunde. Auch nach außen stieg das Ansehen des Vereines immer mehr, vor allem in Rottweil, das in Göllsdorf einen ebenbürtigen Rivalen fand. Diese Lokalbegegnungen zogen unerwartet große Zuschauermassen auf den bekannten Linsenberg.

 

Der Verein besuchte die verschiedensten Pokalturniere mit großem Erfolg. Auch in der turnerischen und leichtathletischen Disziplin war man sehr erfolgreich und errang 1939 beim Gauturnfest in Ludwigsburg den ersten Platz in der Stärkeklasse I.

Auch fand man sich zu geselligen Unterhaltungen und zur Pflege kulturellen Gutes zusammen.

 

Unter der Regie von Karl Rieble und Erwin Schwaibold wurden Schauspiele und Schwänke mit viel Erfolg –teilweise auch auswärts –aufgeführt.

Die FC–Fasnet wurde innerhalb des Ortes zur Tradition. Dann kam der Krieg und machte dem Aufstieg und dem friedlichen Ringen ein Ende. Schon die Fahnenweihe am 11. Juni 1939 war überschattet von dem heraufziehenden Dunkel. Wohl wurde nach Kriegsbeginn der Spielbetrieb noch einige Zeit aufrechterhalten, aber in einer Form, die ihrer Kraft und Stärke beraubt war.

 

FC -Mannschaft im Jahre 1936

 

 

1941 fiel auch dieser letzte Überrest vom Spiel und vom friedlichen Wettstreit zum Opfer und der Verein hörte zwangsläufig auf zu bestehen. Dieses Geschehen riß schmerzliche Lücken in den Verein. 46 Mitglieder, darunter viele Spieler, kehrten nicht mehr zurück. Nach dem Kriege war es zuerst wieder der bisherige Vorstand Karl Rieble, der sich für eine Neugründung im Jahr 1946, die den TV Göllsdorf wegen der Nichtzulassung durch die Besatzungsmacht mit dem FC verband, übernahm er wiederum die Vereinsführung, wobei der Fußballbetrieb unter der Sparte Fußball geführt wurde. Recht bald war ein allgemeiner Aufschwung im Vereinsleben festzustellen und man sah wieder Hoffnung an die frühere Zeit, verbunden mit den Erfolgen vor dem Kriege anzuknüpfen. Gleich nach Wiederaufnahme des geregelten Spielbetriebs erspielte man sich im Jahr 1947 unter sehr starker Konkurrenz den Titel eines Kreismeisters.

 

1949 wurde der Verein in Turn- und Sportverein umbenannt, wobei Erwin Barth das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm.

 

 

1. Mannschaft im Jahre 1951

 

 

 

Am 24. Januar 1952 kam es wieder zur Eigengründung des FC.

Bei der Wiedergründung im Gasthaus zur Linde wurde Hermann Liebermann, ein treuer Verfechter der Sache Fußball,  zum ersten Vorsitzenden, August Meier zum zweiten Vorsitzenden, Herbert Schobel zum Schriftführer und Emil Maier zum Kasssier gewählt.

 

Protokoll der Neugründung im Jahre 1952 im Gasthaus Linde

 

 

 

 

Im Jahre 1954 übernahm August Meier den Vorsitz des Vereins. Unter seiner Amtszeit feierte der FC Göllsdorf das 25-jährige Jubiläum des Vereins.

Festplakat zum Silberjubiläum 1955

 

 

 

 

 

Das Silberjubiläum vom 18.-20. Juni 1955

 

In festlicher Weise feierte der FC vom 18. bis 20. Juni 1955 sein Silberjubiläum. Patenverein war der FV 08 Rottweil, dessen erste Mannschaft mit der Elf des FC das Jubiläumsspiel bestritt.

 

Vor dem Jubiläumsspiel: Göllsdorf I – Rottweil I:

 Spielführer Bühler FV08 Rottweil überreicht Vorstand August Meier einen Erinnerungswimpel

 

 

An dem großangelegten Pokalturnier beteiligten sich in drei Gruppen: Zimmern o.R., Deißlingen, Dauchingen, Wellendingen, Frittlingen, Bösingen, Epfendorf, Schwenningen, Villingendorf, Rottweil/Altstadt, Lindenhof, Weilersbach, Herrenzimmern und Irslingen.

 

Jubiläumsmannschaft 1955

 

Turniersieger wurden in ihren zugeteilten Gruppen der SC Wellendingen und der VfB Bösingen.

 

 

Zum kulturellen Programm gehörte am Samstag das Festbankett mit zahlreichen Ehrungen und am Festsonntag der Festumzug mit anschliessender Begrüssung und ein großer Heimatabend mit den örtlichen Vereinen und dem bekannten Conferencier und Humoristen Ernst Rominger aus Ebingen.

 

Festumzug in der Feckenhauserstrasse

 

 

 

Mit einem wohlgelungenen Kinderfest fand am Montag das Jubiläum seinen Abschluß.

 

   

obere Reihe v.l.n.r.: Benno Hauer, Georg Biswurm, Arnold Merkle, Karl-Heinz Brenner,

Wolfgang Banholzer, Norbert Maier, Günther Hauer, Monika Schneider, Gottfried Hauer

Untere reihe v.l.n.r.: Friedbert Mäder, Hans-Peter Schobel, Bernd Kopp

 

 

 

Monika Schneider & Gottfried Hauer

 

 

v.l.n.r.: Wolfgang Banholzer, Monika Schneider, Karl-Heinz Brenner,Norbert Maier, Rudi Heinsch, Friedbert Mäder, Hans-Peter

Schobel, Wolfgang Dreher, Norbert Biswurm, Werner Schäfer?,Benno Hauer, Günther Hauer, Gottfried Hauer

(ganz Links: Fritz Wandel)

 

 

links vorne: Siegbert Holzer

 

 

 

 

Von der Wiedergründung bis zum Jahre 1957 spielte die Mannschaft des FC in der B-Klasse. Nach erfolgtem Abstieg in die C-Klasse zählte sie in den folgenden Jahren zu den spielstärksten Mannschaften in dieser Klasse und konnte bei zahlreichen Pokalturnieren recht stolze Erfolge erringen.

 

 

 

 

 

 

Auch die seit dem Jahre 1953 bestehende A-Jugendmannschaft konnte sich in dieser Zeit recht erfolgreich behaupten und erspielte sich im Spieljahr 1956/57 die Vizemeisterschaft der A-Jugend-Kreisklasse Rottweil.

 

Auch die seit dem Jahre 1953 bestehende A-Jugendmannschaft konnte sich in dieser Zeit recht erfolgreich behaupten und erspielte sich im Spieljahr 1956/57 die Vizemeisterschaft der A-Jugend-Kreisklasse Rottweil.

A-Jugend Vizemeister 1957

v.l.n.r.: Heinz Hermle, Hermann Schwaibold, Karl Haischer, Adolf Müller, Gerhard Schwaibold, Heiner Huber, Reinhard Hirt,

Walter Rieble, Heinz Leopold, Siegfried Rieble, Hans Rieble

 

 

B-Jugend im Jahre 1956

Obere Reihe v.l.n.r: Gerhard Schwaibold, Erich Mink, Hans Gundelsweiler, Walter Rieble

Mitte v.l.n.r.: Wolfgang Hirt, Egon Schobel, Siegbert Holzer, Willi dreher, Georg Mauch

Unten v.l.n.r.: Edmund Hauer, Wilfried Rottweiler, Alfred Braig

 

 

 

 

In den 50-ziger Jahren standen Freundschaftsspiele, Ausflüge und Theaterabende im Vordergrund-

Ein sehr bewegtes Vereinsleben mit Turnieren standen im Vordergrund und so machte man sich ernsthafte Gedanken über einen neuen Sportplatz.

Freundschaftsspiel FC Göllsdorf gegen RW-Altstadt beim 50-jährigen Jubiläum des Turn-und Sportvereins

Göllsdorf am 29.-30.-31. Juni 1957

 

 

 

lv.l.n.r.: Alwin Harteker, Wilfried Zivelonghi, Heinz Leopold, Willi Brenner, Eugen Merkle, Adolf Müller, Hans Sobott, Josef Haaga, Hermann Schwaibold, Helmut Schobel, ?, Erwin Banholzer

 

 

 

 

 

Der Sportplatz Falkenberg

 

Eine beispielhafte Leistung des Vereins, die auch Göllsdorf zugute kam und kommt, war die Schaffung des Sportplatzes auf dem Falkenberg. Jahrelange Bemühungen, die in jeder Hinsicht unbefriedigenden Sportplatzverhältnisse in Göllsdorf zu verbessern, waren im Jahr 1957 endlich von Erfolg gekrönt. Dem FC, der selber die Initiative ergriff, gelang es nach zum Teil schwierigen Verhandlungen im August 1957 ein geeignetes Gelände zu erwerben. Das im Gewann Falkenberg liegende Areal wurde unmittelbar nach Erledigung der erforderlichen Formalitäten in Bearbeitung genommen. Dieser Sportplatzbau in den Jahren 1957-1959 unter dem Vorsitzenden August Dreher war nur möglich durch die großen, zeitlichen und finanziellen Opfer der Vorstandsmitglieder: Josef Haaga, Herbert Schobel, Willi Brenner, Eugen Merkle, Wilfried Zivelonghi, aber auch das verstorbene Ehrenmitglied Hermann Liebermann zu nennen.

Der Sportplatz mit seinem prachtvollen Blick auf Rottweil wurde am 11. Juli 1957 von Pfarrer Ferdinand Reitze geweiht.

Vor der Platzweihe Samstag 11. Juli 1959

Pfarrer F. Reitze, Bürgermeister J. Kohler und Vorstand August Dreher

 

Eine Flutlichtanlage, zu der erst eine Stromleitung von über 500 m geschaffen werden musste, ein Ballfangnetz und ein Ausweichplatz folgten.

 

Die Sportplatzweihe gestaltete sich über die drei Festtage zu einem eindrucksvollen Erlebnis festlicher, sportlicher Verbundenheit. Viele Glückwünsche, Ehrungen und lobende Worte der Anerkennung gab es für das gelungene Werk. Der Festgottesdienst, das Festbankett, zwei Pokalturniere, der Heimatabend sowie das Kinderfest waren würdiger Abschluss eines großen und imponierenden Werkes.

Gastspiel der Original Oberkrainer Musikanten

 

Vom 8. bis 10. Juli veranstaltete der FC ein großangelegtes Fußballturnier für Seniorenmannschaften, das von acht Mannschaften aus dem Kreis Rottweil, Tuttlingen und Villingen besucht war.

 

Neben dem sportlichen Programm, das noch von weiteren Begegnungen umrahmt war, wartete der Verein mit einem musikalischen Ereignis besonderer Art auf.

 

Es gelang den Vereinsverantwortlichen, die weltberühmte und durch Funk und Fernsehen bekannte Kapelle, die Original Oberkrainer Musikanten, mit ihrem Leiter Slavko Avsenik zu einem einmaligen Gastspiel zu verpflichten.

 

Mit Schülerfußballspielen sowie der Austragung der Bundesjugendspiele und einer abendlichen Tanzveranstaltung fand das Fest seinen Ausklang.

 

 

 

 

 

40jähriges Jubiläum

 

Begleitet von außergewöhnlichem Wetterglück feierte der Fußballclub Göllsdorf unter seinem Vorsitzenden Alwin Harteker vom 4. –6. Juli 1970 auf dem vereinseigenen Sportgelände Falkenberg sein 40 jähriges Vereinsbestehen.

 

 

Mannschaft im Jahre 1970

 

Mit einem großangelegten Fußballturnier für aktive Mannschaften, bei dem sich acht Vereine beteiligten, einem attraktiven  Werbespiel der Landesligisten FV 08 Rottweil und FC Weilersbach (Südbaden) sowie Jugend-Fußballspielen, erhielt das Jubiläumsfest seine sportliche Note. Im Mittelpunkt des Festabends, der von den örtlichen Vereinen mitgestaltet wurde, stand die Belobigung einiger besonders verdienter Spieler, ihnen voran Ehrenspielführer Josef Haaga, der nicht weniger als 500 mal für den FC am Ball war, gefolgt von Hans Sobott 400, Alwin Harteker 350. Wilfried Zivelonghi und Willi Brenner 300, Heinz Hermle, Heinz Leopold und Hermann Schwaibold mit je 200 Einsätzen.

 

Als besondere Attraktion des Abends zeigte Ex-Weltmeister Heinz Pfeiffer aus Schwenningen seine außergewöhnliche Original – Kür im Kunstradfahren, die ihm vor Jahren den Weltmeistertitel eingebracht hatte.

 

Mit einem Damenfußballspiel FC Göllsdorf gegen SC Wellendingen, dem über 1000 Zuschauer beiwohnten, und einem großen musikalischen Angebot sorgte die Geroldsdorfer Blasmusik für einen frohen Ausklang des Festes.

 

 

Meisterschaft und Wiederaufstieg 1973

 

Nach 16jähriger Zugehörigkeit zur C-Klasse Rottweil schaffte die erste Fußballmannschaft des Vereins unter ihrem rührigen Trainer Sigi Killenberger, mit dem letzten Spieltag in der Spielrunde 1972/73 die Meisterschaft und damit den langersehnten Aufstieg in die B-Klasse Rottweil.

 

 

Bild folgt!

Mit einer großangelegten Meisterschaftsfeier im Gasthaus zur Krone in Feckenhausen wurde dieser großartige Erfolg von den Spielern und Mitgliedern wie auch von vielen Fußballfreunden gebührend gefeiert.

 

Leider hielt der fußballerische Erfolg im darauffolgenden Spieljahr 1974/1975 nicht an, da die Mannschaft wiederum in die C-Klasse absteigen musste.

 

Die nachfolgenden Jahre wurde  die 1. Mannschaft von Hans Schneider trainiert. Geburtenstarke Jahrgänge füllten nahezu alle Altersklassen in der Jugend.

Hans Schneider(ganz rechts) als Trainer der 1.Mannschaft in den 70/80er Jahren

 

 

 

Sportheim Falkenberg

 

Der FC Göllsdorf ist am Ziel seines langersehnten Wunsches.

Das Sportheim auf dem Falkenberg ist fertiggestellt und kann seiner Bestimmung übergeben werden. Das Gebäude, das am Rande des Fußballfeldes zwischen Bäumen und Sträuchern steht, enthält Umkleideräume, Sanitärräume und WC sowie einen Wirtschaftraum mit Ausschank und Abstellräume.

 

Mit viel Idealismus und unter großem Einsatz und einem überdurchschnittlichen Maß an Eigenleistungen war das Projekt in achtmonatiger Bauzeit unter Helmut Rottler als erstem Vorsitzenden und Vorstandsmitglied Wilfried Zivelonghi als Bauleiter verwirklicht worden.

 

Die kirchliche Weihe vollzog Ortspfarrer Dr. Rössel am 28. Juni 1974. Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten fand ein dreitägiges Sportfest mit zahlreichen Fußballbegegnungen sowie die Austragung der Fußball-Dorfmeisterschaft 1974 statt.

 

In den darauffolgenden Jahren folgten der Vordachanbau am Sportheim, die Hof-, Zufahrtsweg- und Parkplatzbefestigung.

 

 

 

Damenmannschaft

Bezirksmeisterschaft – Schwarzwald 1976

 

Im Jahr 1969 hielt auch der Damenfußball in Göllsdorf seinen Einzug. Der erste Vorsitzende Heinz Leopold hat die FC Damenmannschaft als erste im Kreis ins Leben gerufen.

 

Zunächst wurden Freundschaftsbegegnungen ausgetragen. Der große Durchbruch gelang im Jahr 1972 als sie begannen, an der Pflichtspielrunde teilzunehmen. Und zwar noch unter ihrem ersten Leiter Heinz Leopold, wie auch ab 1973 unter Adolf Müller als deren erfolgreichen Trainer. Immer mehr spielte sich die Mannschaft in den Vordergrund. Im Jahr 1975 errang sie die Vizemeisterschaft im Bezirk Schwarzwald und im Spieljahr 1975/76 gar, ohne Niederlage, die Bezirksmeisterschaft und erreichte somit den Aufstieg in die damals neugeschaffene höchste Spielklasse im Württembergischen Fußballverband, die Landesliga, in der sie sich 3 Spieljahre behauptete.

Damenmannschaft Bezirksmeister 1976

 

Im Spieljahr 1977/78 verbuchten die Damen einen weiteren großen Erfolg. Unter 137 beteiligten Vereinen spielten sie sich beim Württembergische Fußball-Pokalwettbewerb unter die letzten acht Vereine.

 

Damenmannschaft im Jahre 1979

 

 

Die darauffolgenden Jahre brachten zahlreiche Freundschaftsbegegnungen mit dem ehemaligen Niedersachsenmeister Arminia Hannover, dem bayerischen Meister TSV 1860 München, den California Dreamers Amerika sowie dem Pfalzmeister 1. FC Kaiserslautern.

 

Besuch aus den USA im August 1979 – Die Damenmannschaft der „California Dreamers“

 

 

50jähriges Jubiläum

 

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte waren die Festtage anlässlich des 50jährigen Vereinbestehens vom 27.-30. Juni 1980.

 

Zu Beginn der Festtage wurde am Ehrenmal bei der Kirche der Toten und Gefallenen des Vereins gedacht.

 

Für geladene Gäste folgte anschliessend ein Stehempfang der Ortschaft und des Jubiläumvereins.

 

Viel Prominenz von Kommunen, den Sportverbänden, der Kirche und Schule konnte Vorsitzender  Hermann Schwaibold am Abend des Festbanketts willkommen heißen.

 

Zahlreiche Gratulanten übermittelten Glückwünsche und Präsente für den Verein sowie Auszeichnungen für verdiente, langjährige Mitglieder und Spieler, dem sich auch Ehrungen von Vereinsseite anschlossen.

 

Mit einem internationalen Damenfußballturnier am Samstag und einem Pokalturnier für aktive Herrenmannschaften am Sonntag dominierte eindeutig der Fußball.

Höhepunkt war die große Autogrammstunde mit dem 48fachen Nationalspieler Ottmar Walter vom 1. FC Kaiserslautern.

 

Autogrammstunde v. Ottmar Walter

 

 

Den Festgottesdienst am Festsonntag zelebrierte Pfarrer Kadasch aus Stuttgart Böblingen.

 

Mit einem volkstümlichen Heimatabend mit den Original Harzwald-Musikanten, dem Schwabenduo und dem schwäbischen Humoristen Rudolf Angst klang der Festsonntag aus.

 

50jähriges Jubiläum: Kinderfest

 

Brillianter Abschluß der 50-Jahr-Feier war am Montag ein gutgelungener Kindernachmittag mit Tanz und Spielen sowie der Austragung der Fußball-Dorfmeisterschaft 1980.

 

 

 

Ausweichplatz – Flutlichtanlage

 

Im Sommer 1982 wurde mit einem großen Kosten-und Arbeitsaufwand das Ausweichspielfeld erweitert, das eigentliche Spielfeld neu eingesät, die Dammböschung mit Hecken bepflanzt sowie die seit 1960 bestehende Flutlichtanlage mit neuen Masten und neuzeitlichen Flutlichtstrahlern versehen.

 

 

 

 

 

 

60jähriges Jubiläum

 

Die Durchführung des 60jährigen Jubiläums vom 29. Juni –02.Juli 1990 ist ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte des FC Göllsdorf.

 

Auf dem Festplatz neben der Turnhalle in der Jungbrunnenstraße stand ein 1200-Mann Zelt parat um die Feierlichkeiten in einem würdigen Rahmen durchzuführen.

 

Der Freitagabend wurde genutzt für einen Stehempfang mit geladenen Gästen  im Vereinszimmer der Turnhalle durch die Ortschaftsverwaltung Göllsdorf.

Am Ehrenmal der Kirche fand zuvor eine stille Totenehrung mit Ortsvorsteher Hans Rieble und dem Vereinsausschuß statt.

 

Vertreter des Württembergischen Fußballverbandes, der damalige Bezirksvorsitzende Heinz Walter  und des Württembergischen Landessportbund und Sportkreis, Robert Nübel, standen neben dem Grußwort von Oberbürgermeister Arnold im Mittelpunkt dieses Festbanketts.

 

Den Verbandsehrenbrief  überreichte der WFV-Bezirkschef Heinz Walter an Hans Schneider, Walter Rieble und Günter Liebscher. Mit einer sehr seltenen Auszeichnung wurde Herbert Schobel mit der Verbandsehrennadel in Silber bedacht für vier Jahrzehnte langes Engagement im Verein.

 

Neben weiteren Ehrungen konnte der 1. Vorsitzende Heinz Leopold die Oberligamannschaft des Kraftsportvereins Flözlingen mit Weltmeister Willi Müller begrüßen.

 

Der Samstag und Sonntag bot Platz für ein Fußballpokalturnier der Aktiven Mannschaften und Begegnungen mit Jugendmannschaften.

Zum musikalischen Repertoire spielten die Original Oberland-Musikanten zum Unterhaltungsabend auf.

 

Pfarrer Kadasch aus Stuttgart-Böblingen gestaltete den Jubiläumsgottesdienst im Festzelt mit anschliessendem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Stetten.

Nachmittags unterhielten der Handharmonikaclub Hohnerklänge Göllsdorf und der Musikverein die Gäste aus nah und fern.

Ein volles Festzelt bot der Große Westernabend mit der damals weithin bekannten Country-Band Old Joe´s Country Crew.

 

Abgerundet wurde das Jubiläum am Montag mit einem Kinder – u. Rentnernachmittag und der Tanzband Pfiffikus.

 

 

Die 90iger Jahre bis 2005

 

In den Folgejahren nach dem 60jährigen Jubiläum galt es weiter die Ziele im Sportbereich zu fördern und in der Jugendarbeit weitere Anstrengungen zu unternehmen.

 

Besonders geprägt hat sich das Vereinsleben auch außerhalb des Sportplatzes. So beteiligte sich der Verein auch an den zahlreichen Veranstaltungen das ganze Jahr über wie Dorffeste, Saukirbe und Stadtfest. Auch wurde ein Theaterabend im Dezember zu einer festen Größe mit auswärtigen Theaterspielgruppen aus Flözlingen und Gosheim.

Das Sportheim Falkenberg mit dem Erweiterungsbau für eine größere  Küche wird zu einem Inbegriff. Mit Familie Stenger hat der Verein hervorragende Wirtsleute an der Seite und der Falkenberg wird zu einem beliebten Treffpunkt für Gäste aus nah und fern.

 

Sportlich gesehen wird die bereits 1988 unter Hans-Dieter Maier ins Leben gerufene zweite aktive Mannschaft zunehmend eine Stütze der ersten aktiven Mannschaft. Es ist der Verdienst eines großen Spielerkaders mit noch jungen herausgewachsenen Spielern aus der A-Jugend.

 

 

 

Meisterschaft 1992/1993 – Wiederaufstieg in die Kreisliga A

 

Es dauert nicht mehr lange bis  die 1. Mannschaft in der Spielsaison 1992/93 unter Trainer Carmine Liberatore nach 19 Jahren den Wiederaufstieg in die Kreisliga A feiern kann.

Der Erfolg der zweiten Mannschaft ist zweitrangig. Um so mehr stehen Kameradschaft und Geselligkeit im Vordergrund, so dass bis fast Ende der 90iger Jahre dem sonntäglichen Spielbetrieb nichts im Wege steht.

 

Weitere Trainerwechsel folgen mit Martin Weinmann und Jürgen Merz.

1998/99 steigt die 1. Mannschaft wieder ab und die 2. Mannschaft muß für zwei Jahre aus dem Spielbetrieb genommen werden

Junge Spieler können nicht eingebaut werden weil Jugendmannschaften und deren Kontingent fehlen.

 

1996 fasst Holger Schneider den Entschluß die Jüngsten der Jungen, die Bambinis und  eine E-u. F. Jugend zu aktivieren. Dies zeigt alsbald große Wirkung und der Zulauf an Jugendspielern ist enorm.

Auch innerhalb des Ausschusses erfolgte der Generationenwechsel ab 1999 um den neuen Herausforderungen des Gesellschaftswandels zu begegnen. Im Frühjahr 1998 stellt sich Heinz Leopold nach sage und schreibe 16 Jahren als 1. Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Kommissarisch übernimmt Hans Schneider 1998 das Ehrenamt des Vorsitzenden ehe sich Ralf Schobel im Jahre 1999 diesem verantwortungsvollen Amt widmet.

 

Auch im Falkenberg Sportheim kommt es zu einer gravierenden Veränderung.

Der Gesamtausschuss muss in der Folgezeit seine Dienste in die Bewirtung des Sportheims am Wochenende einbringen, nachdem Familie Stenger im Juni 2000 die Bewirtung des Sportheims als Pächterehepaar nach über 13 Jahren aus gesundheitlichen Gründen beendet

 

 

 

Meisterschaft 2003 – Wiederaufstieg und Abstieg

 

Im sportlichen Bereich kommt mit der Verpflichtung von Rainer Hamann zur Spielsaison 1999/2000 nochmals ein Schub in beide aktive Mannschaften.

Die Sensation wird  wieder perfekt als man unter Trainer Rainer Hamann in der Spielsaison 2002/2003 den Titel in der Kreisliga B erlangt und in die Kreisliga A wieder aufsteigt.

Staffelleiter Emil Miklosch verlieh im Juni 2003 den Meisterschaftswimpel höchstpersönlich und die Feierlichkeiten wurden mit reichlich Zötler-Bier begossen.

 

obere Reihe v.l.n.r.:. Torsten Kilguß, Edgar Patzer, Thomas Spreng,Trainer Rainer Hamann, Hubert Kammerer, Fred Frank, Thomas Schuler

untere Reihe: Spielführer Frank Schneider, Andy Müller, Mike Schanz, Johannes Sitter, Michael Sauter, Thomas Stenger, Georgios Pounartzis

 

 

 

Eine feste Größe wird auch die Abteilung der AH unter der Leitung von Hans-Dieter Maier und Uwe Meier. 2004 werden die Stadtmeisterschaften erstmalig auf dem heimischen Falkenberg unter Beteiligung der Mannschaften des ESV Rottweil, FV 08 Rottweil und der TGA Rottweil-Altstadt gewonnen.

 

Durch eine Freileitung wird die Stromleitung im Jahre 2004 vom Grundstück Moser aus unter einem hohen Kostenaufwand erneuert.

 

 

 

Dem Rückblick und der Einnerung soll sich ein Blick in die Zukunft des FC anschließen.

 

IIm Jubiläumsjahr 2005 stellt der Verein eine aktive Mannschaft. Rainer Hamann beendete seine Trainertätigkeit nach dem Abstieg 2003/2004. Die erste Mannschaft wird in dieser laufenden Runde von zwei aktiven Spielern trainiert. Frank Schneider, zugleich seit vielen Jahren Spielführer der ersten Mannschaft und Michael Sauter. Die zweite Mannschaft musste wieder aus dem Spielbetrieb genommen werden.

Im Aktivenbereich wird man die nächsten 2 Jahre aufgrund der Überalterung einen schwierigen Weg gehen müssen.

 

Die Jugendabteilung wird für die Zukunft die Hauptaufgabe des Vereins werden und ist der Stolz des Vereins dank des großen Einsatzes von Jugendleiter Holger Schneider.

 

Die Seniorenmannschaft wird ebenfalls eine feste Größe im Verein werden.

 

Die Verpachtung des Sportheims mit Familie Glantz ist in sehr guten Händen und im Schiedsrichterwesen hat man mit Thomas Glantz und Andreas Manier zwei sehr erfahrene Schiedsrichter und geben ihr Wissen an die in der Ausbildung sich befindenden Jungschiedsrichter weiter..

 

Es ist zu wünschen dass das geschaffene Sportgelände auf dem Falkenberg mit Sportheim erhalten bleibt und auch künftig den sportbegeisterten Göllsdorfern und Rottweilern und Gästen der Umgebung zur Verfügung steht.

 

 

Möge auch  dem FC Göllsdorf stets ein intakter und arbeitswilliger Ausschuss zur Verfügung stehen um sich dem gegenwärtigen Vereinsstruktur-  und Gesellschaftswandel mit großer Hingabe zu stellen.

 

Zu hoffen ist dass die Arbeit der Vereinsjugend einmal große Früchte tragen wird und der FC Göllsdorf auch für die zukünftige  Jugend ein Stück Heimat wird.

 

Fortsetzung folgt!!!!

 

 

 

 

 

 

 

Bilderarchiv

 

 

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